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ZIANON PAZNIAK

Herr Zianon Pazniak ist der Präsident der Belarussischen Volksfront und der Konservativ-Christlichen Partei – BVF. Die vollständige Befreiung der Belarus von der neukolonialistischen Unterdrückung des Russischen Imperiums, die Vereinigung der Belarussischen Gesellschaft auf der Basis der belarussischen Kultur und des freien und demokratischen Belarussischen Staates sind die Hauptziele seiner politischen Tätigkeit. Zianon Pazniak ist Anhänger der Idee der belarussischen nationalen Wiedergeburt. Diese Idee wurde von den verdienten Persönlichkeiten der belarussischen nationalen Freiheitsbewegung zu Beginn des XX. Jahrhunderts formuliert und in der unabhängigen Belarussischen Volksrepublik im März 1918 verkörpert (das Russische kommunistische Imperium hatte diese Republik am Ende 1918 okkupiert und liquidiert). Die politische Tätigkeit von Zianon Pazniak beruht auf den Moralprinzipien und den christlichen Werten, als auch auf den Prioritäten der Freiheit der Nationen, der Gewissensfreiheit, der Menschenrechte und der religiösen Rechte. Er ist Anhänger der Marktwirtschaft, die den Wirtschaftsubjekten die Freiheit der Selbstorganisierung auf Grund der Priorität des Privateigentums garantiert.

Zianon Pazniak wurde am 24. April 1944 in der kleinen Stadt Subotniki (Iuje-Bezirk, Grodna-Gebiet) in der katolischen Familie (sein Großvater Jan Pazniak war der bekannte belarussische Politiker und der Präsident der Partei der Belarussischen Christlichen Demokratie in den 1920-30er Jahren) geboren. Er hat die Belarussische Kunstakademie in Minsk, das Fakultät für Kunstgeschichte in 1967 absolviert. Er forschte die Geschichte des belarussischen Theaters in der Aspirantur im Institut für Ethnographie, Kunstgeschichte und Folklore der Belarussischen Akademie der Wissenschaften. Zianon Pazniak ist Doktor der Kunstgeschichte.

Wenn er in der Institut für Ethnographie, Kunstgeschichte und Folklore arbeitete, protestierte er gegen die Unterdrückung der belarussischen Sprache durch die sowjetischen Behörden und gegen die Zerstörung der belarussischen historischen Denkmähler und Bauten. Die Behörden haben auf ihn politische Repressionen in 1974 ausgeübt. Seit 1976 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Geschichte der Belarussischen Akademie der Wissenschaften und forschte das belarussische Mittelalter. Zianon Pazniak leitete die archäologischen Ausgrabungen in Minsk, Losk und in den anderen historischen Orten in Belarus. Er organisierte auch die Verteidigung der historischen Monumente, wenn die sowjetischen Behörden sie zu vernichten versuchten.

In 1988 hat er die archäologischen Ausgrabungen in Kurapaty bei Minsk organisiert und geleitet. Er hat die Wahrheit über diese Tragödie der belarussischen und der internationalen Gesellschaft demonstriert: die russischen kommunistischen Okkupanten hatten in Kurapaty Tausende von den unschuldigen Opfern in 1937-41 ermordet und begraben.

Zianon Pazniak ist der Leader der belarussischen nationalen Freiheitsbewegung seit 1988, wenn der belarussische demokratische Aufschwung began. Im Oktober 1988 wurde er zum Präsidenten der Belarussischen Volksfront „Adradzhennie“ gewählt. In 1990 bis 1996 war er der Deputierte und Leader der Fraktion der Belarussischen Volksfront im Obertsen Sowjet (Parlament) der Belarus. Die Belarussische Volksfront und ihre Parlamentsfraktion unter der Leitung von Zianon Pazniak haben sehr wichtige Ziele erreicht: die Wahrheit über die Tschernobyl-Katastrophe (von den Behörden geheimgehalten), die Wiederherstellung der Unabhängigheit der Belarus in 1991 und die Wiederherstellung der belarussischen nationalen historischen Staatssymbole – der Weiß-Rot-Weißen Flagge und des Wappens “Pahonya“. Die Parlamentsfraktion der Belarussischen Volksfront hat auch viele Gesetze erarbeitet, die der Unabhängigkeit der Belarus zugrunde liegen. Die Fraktion unter der Leitung von Zianon Pazniak hat in 1992 das Konzept der ökonomischen Entwicklung der unabhängigen Belarus erarbeitet (in der Zeitung „Narodnaya Gazeta“ am 16. April 1992 veröffentlicht).

In 1996 hat das Regime von Lukaschenka die brutalen Repressionen gegen die demokratische Bewegung begonnen. Die Mitglider der Belarussischen Volksfront haben die Information über den Plan der Diktatur erhalten, Zianon Pazniak zu verhaften und zu eliminieren. Im März 1996 sollten Zianon Pazniak und der Deputierte Siarhei Navumtschyk Belarus verlassen. Ein Monat später ist Zianon Pazniak nach Minsk zurückgekehrt, um an der Massendemonstration am Jahrestage der Tschernobylkatastrophe teilzunehmen. Die Behörden haben versucht ihn zu verhaften. Eine Spezialeinheit der Polizei hat das Büro der Volksfront in Minsk umringt und gestürmt. Aber Zianon Pazniak ist dank der Hilfe der belarussischen Patrioten entgangen. Er kam nach Ukraine, später nach Tschechien, Polen, Großbritanien und danach wurde er in die Vereinigten Staaten eingeladen, um an den politischen Treffen teilzunehmen. Die amerikanische Regierung hat ihm das politische Asyl gewährt, weil sie die Information über den Plan der Regime ihn zu ermorden erhalten hatte.

Zianon Pazniak ist mit der politischen Tätigkeit im Exil tätig, um die belarussische Wiedergeburt, die Unabhängigkeit der Belarus und die Demokratie zu verteidigen.

Zianon Pazniak ist der Staatsbürger der Belarus und der belarussische Patriot. Er ist der Präsident der Belarussischen Volksfront „Adradzennie“ und der Konservativ-Christlichen Partei – BVF. Er leitet die Strukturen der Front und der Partei und trift die Parteigenossen aus Belarus regelmässig. Er hat einige Hunderte von den wissenschaftlichen Artikeln und auch von den Artikeln über die Politik und Kultur veröffentlicht. Er hat auch einige Bücher veröffentlicht. Nach 2000 hat er volgende Bücher veröffentlicht: „Gloria Patria“ (2000) – die Poesie und die Fotos, „Daß neue Jahrhundert“ (2002) – eine Sammlung von den Artikeln, „Geschpräche mit Anton Schukeloits“ (2003) – ein Überblick der modernen belarussischen Geschichte, „Das Große Fürstentum“ (2005) – ein historisches Poem.

Die Familie von Zianon Pazniak – seine Frau Halina und Tochter Nadzeja – sollten Belarus infolge der politischen Repressionen verlassen. Sie wohnen jetzt in Warschau (Polen). Seine Mutter wohnt in Minsk. Sein Vater wurde während des Zweiten Weltkriegs bei der Roten Armee mobilisiert. Er wurde in einer Schlacht in Polen im Dezember 1944 getötet.

 

BELARUS IS AN EASTERN OUTPOST

MEMORANDUM

 

VOLKSABSTIMMUNG CHANCE FÜR DEN SIEG

(Ausgabe für Ausland